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LEGEN WIR LOS!

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Die Coronakrise hat eines gezeigt: wir sind alle lange nicht so digital wie gedacht. Egal ob in der Schule (ich sage nur: Turnhausübung!), im Arbeitsalltag (ich höre im HomeOffice den Lüfter meines altersschwachen Laptops lauter als meine Kollegen im Zoom-Meeting) bis hin zum Handel (Onlineshop? Sowas ist doch nur für Amazon). Einige Lichtblicke stechen aus dem Sumpf der Online-Spontan-Adopter heraus, darunter auch viele Betriebe und Unternehmen aus Österreich, bei den meisten schaut es aber recht traurig aus. Zu schnell, zu wenig durchdacht und meist nur kurzfristig.

Ein Gutes hatte die Krise allerdings: auch der größte Business-Online-Muffel wurde gezwungen, sich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen und einige haben wirklich Großartiges auf die Beine gestellt. Andere wiederum haben einen teuren und unüberlegten Schnellschuss getan und werden sich am Ende der Krise, wenn alles wieder zurück auf Normal ist, fragen: Was mache ich jetzt mit meinem Webshop, der mein physisches Geschäftslokal nur ersetzt, wenn meine Kunden wieder zu mir ins Geschäftslokal kommen können?

Dazu soll vorab eines gesagt werden: es spricht absolut gar nichts gegen einen offline Vertriebskanal; denn wenn das Produkt passt, wenn der Unternehmen glücklich ist und wenn die Zahlen stimmen. Dennoch bietet ein online Vertriebskanal viele interessante Möglichkeiten, auf die wir hier näher eingehen wollen. Wir liebe die digitale Welt, nicht umsonst arbeiten wir auch den Großteil unserer Zeit in ihr und mit ihr. Und ein digitaler Vertriebskanal muss oder soll einen analogen nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen.

Das geht an alle Unternehmer, die jetzt einen Webshop haben, der schlecht beworben, schlecht oder gar nicht digital verknüpft ist, aber zu viel gekostet hat, um ihn bis zur nächsten Krise in die Schublade zu stecken.

Unbedingt weiterlesen, wenn der mühsame Übertrag von Produkten, der aufreibende Übertrag von Lagerständen und die knifflige Integration aller Bezahlvarianten nicht umsonst gewesen sein soll.

Fünf Gründe, den digitalen Weg auch ohne Krise zu gehen:

Insta Shopping: Wer im E-Commerce tätig ist und nicht auf Instagram unterwegs ist hat eigentlich schon verloren. Warum? Weil die meisten Online-Shopper auch auf Instagram unterwegs sind. Instagram ist nicht nur DIE Möglichkeit, um mit seinen Käufern in Kontakt zu treten und zu bleiben, sondern auch das digitale Schaufenster eines jeden Unternehmens. Produkte aus dem Facebook-Katalog können ganz einfach markiert werden und dann noch einfacher gekauft werden. Vom ersten Ansehen bis zum Checkout passiert alles auf einer Plattform. Super simpel, aber sehr effektiv.

Dynamische und automatische Werbung: mit einem Online Shop habe ich bereits den Grundstein für automatische und dynamische Werbung auf Instagram und Facebook gelegt. Heißt? Ich kann (und sollte ich ein klassisches E-Commerce Produkt besitzen dann muss ich) vollautomatisch, zielgerichtet, nach Kundenverhalten unterschieden, meine Produkte punktgenau auf dem Bildschirm meines Kunden platzieren, egal ob bei einem Kunden oder bei 1000, egal ob mit einem Produkt oder 1000. Einmal aufgesetzt läuft dieses wunderbare Werk und erzeugt Umsatz ohne mein aktives Zutun.

Dynamische und automatische Werbung: mit einem Online Shop habe ich bereits den Grundstein für automatische und dynamische Werbung auf Instagram und Facebook gelegt. Heißt? Ich kann (und sollte ich ein klassisches E-Commerce Produkt besitzen dann muss ich) vollautomatisch, zielgerichtet, nach Kundenverhalten unterschieden, meine Produkte punktgenau auf dem Bildschirm meines Kunden platzieren, egal ob bei einem Kunden oder bei 1000, egal ob mit einem Produkt oder 1000. Einmal aufgesetzt läuft dieses wunderbare Werk und erzeugt Umsatz ohne mein aktives Zutun.

Daten, Daten, Daten: Facebook Pixel, LinkedIn Code, Custom Audience: Die Möglichkeiten, Daten über meine Kunden zu erfassen sind beinahe grenzenlos (und meistens sogar DSGVO konform 😉 ) Ich lerne, wie meine Kunden ticken, wie sie sich verhalten, was sie wann auf meiner Webseite konsumieren und kann so Rückschlüsse ziehen und mein Angebot noch besser an ihre Bedürfnisse anpassen, kann Profile erstellen und alle Maßnahmen besser, genauer und effizienter einsetzen und auch hochwertige, potentielle Neukunden ansprechen.

Skalierungsmöglichkeiten: Mit einem lokalen Point of Sale bin ich als Unternehmer schnell am Ende meiner potentiellen Zielgruppe (Sättigung!), bin meist auch noch an Auflagen, Öffnungszeiten und hohe Mietpreise gebunden und abhängig von strategischen Entscheidungen eines Shopping Centers oder einer Gemeinde, die in eine andere Richtung steuern wollen als ich. Beim Eintritt in die digitale Welt vervielfacht sich meine Zielgruppe und die Möglichkeiten steigen enorm, während sich der Aufwand (nach anfänglicher Umstellung und Einrichtung) weit weniger stark verändert. Ich arbeite effizienter, genauer und auch nachvollziehbarer. Maßnahmen werden messbar.

 Skalierungsmöglichkeiten: Mit einem lokalen Point of Sale bin ich als Unternehmer schnell am Ende meiner potentiellen Zielgruppe (Sättigung!), bin meist auch noch an Auflagen, Öffnungszeiten und hohe Mietpreise gebunden und abhängig von strategischen Entscheidungen eines Shopping Centers oder einer Gemeinde, die in eine andere Richtung steuern wollen als ich. Beim Eintritt in die digitale Welt vervielfacht sich meine Zielgruppe und die Möglichkeiten steigen enorm, während sich der Aufwand (nach anfänglicher Umstellung und Einrichtung) weit weniger stark verändert. Ich arbeite effizienter, genauer und auch nachvollziehbarer. Maßnahmen werden messbar.

 Customer Journey: “Der Weg ist das Ziel.”, das gilt auch im Marketing. Im sogenannten Marketing Funnel begleitet man den Kunden vom Erstkontakt bis zum Kauf. Die verschieden Stufen dieses Funnels können sich über mehrere Plattformen ziehen. E-Mail, klassiche Werbung, physisches Geschäft, Newsletter etc. Egal von wo der Kunde kommt und welche Plattformen er bevorzugt, er durchläuft immer 6 Phasen: Discover, Consider, Explore, Decide, Experience und Engage. Für jeden Marketer ist es dabei wichtig, seine eigene Customer Journey zu kennen und diese auch regelmäßig zu optimieren.

Ein Blogbeitrag von

MARTIN FISCHER

SOPHIE VESELY

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